Klassische Homöopathie ist keine Hexerei...

... sondern viel Arbeit: Nach der ausführlichen Fallaufnahme (der Erstanamnese) vor Ort nehme ich mir meine Aufzeichnungen mit nach Hause. Ich werte das Gespräch aus und ermittle alle relevanten Symptome und außergewöhnlichen Eigenschaften des Tieres. Die behandlungsbedürftigen Symptome (sowohl auf körperlicher als auch auf geistig/psychischer Ebene) stelle ich nun im Repertorium (dem Symptom-Verzeichnis, welches es inzwischen glücklicherweise auch als Computerprogramm gibt) zusammen. Die Mittel, welche alle oder zumindest die meisten dieser Symptome abdecken kommen in die engeren Auswahl.

Jedes dieser Mittel studiere ich nun gründlich in den Arzneimittellehren (Materia Medicae) um das herauszusuchen welches in seiner Gesamtheit dem Wesen des Tieres am Besten entspricht. Jede Information darüber was das Tier speziell und einzigartig macht (auch nicht krankhafte, aber besondere Verhaltensweisen) hilft mir bei diesem Prozess. 

 

Homöopathische Bücher (Materia Medica: "Konkordanz"), Arzneimittelflaschen und -röhrchen mit homöopathischen Mitteln. Arbeitsmittel des Homöopathen.

Wenn ich mir sicher bin, ein passendes Mittel gefunden zu haben, entscheide ich, in welcher Potenz und in welcher Form ich es verabreichen lassen werde: Die Wahl der Potenz ist z.B. abhängig von Alter und Verfassung des jeweiligen Patienten.

 

Junge, fitte Tiere vertragen den kräftigen Impuls einer C-Potenz normalerweise gut. Hier müssen jedoch vor der Wiederholung oder dem Wechsel des Mittels gewissen Wartezeiten (z.B. eine Woche oder ein Monat) eingehalten werden. Will man eine starke körperliche Reaktion auf das Mittel verhindern (z.B. bei Hauterkrankungen), kann man zu Teilgaben einer in Wasser aufgelösten C-Potenz greifen. Bei stark geschwächten Patienten empfehle ich meist Q-Potenzen (ebenfalls Teilgaben in Wasser). 

 

 

Wichtig ist: Um einen optimalen Behandlungserfolg zu erzielen müssen wir in Kontakt bleiben. Wie es weitergeht (Behandlungsverlauf).