Erstverschlimmerung - muss das sein?

Nein, zumindest nicht so stark, dass man sich dadurch beeinträchtigt fühlt. Wenn Mittel und Potenz dem Zustand des Patienten entsprechend ausgewählt wurden, sollte die Erstverschlimmerung so leicht wie nur möglich ausfallen. Das besonders wichtig bei sehr geschwächten oder durch die Symptome sowieso schon stark beeinträchtigten Patienten. Hier bemühe ich mich, eine Erstverschlimmerung durch die Behandlung mit Q-Potenzen oder durch eine in Wasser aufgelöste C-Potenz in kleinen Teilgaben, möglichst sanft ausfallen zu lassen.

 

Katze spiegelt sich in einer Fensterscheibe.

Eine echte Erstverschlimmerung nennt man auch „Arzneikrankheit“ - denn homöopathische Mittel wirken, indem sie dem Körper seinen individuellen Gesamt-Zustand in etwas stärkerer Form vorspiegeln. Verstärken dürfen sich dementsprechend jedoch nur körperliche Symptome, die bereits vorher schon vorhanden waren. Wenn Mittel und Potenz genau auf den Patienten abgestimmt sind, muss diese Arzneikrankheit nicht unbedingt für Außenstehende sichtbar ablaufen. Dennoch kann der Impuls ausreichen, um den Heilungsprozess anzuregen. 

Ich lege gerade in der Anfangszeit einer homöopathischen Behandlung großen Wert auf einen engen Kontakt mit dem Tierbesitzer, um die Reaktionen des Tieres auf das Mittel zu kontrollieren und die Behandlung entsprechend anzupassen zu können. Hier ist Deine Mitarbeit ungemein wichtig, lieber Tierhalter! Ohne regelmäßige Rückmeldung kann ich mir kein Bild davon machen wie die Behandlung anschlägt und ob das Mittel, die Eingabenhäufigkeit oder Menge verändert werden müssen um optimal helfen zu können.

 

 

Woher weiß man welches Mittel gegen welche Symptome wirkt?