Grenzen und Möglichkeiten der klassischen Homöopathie

Wie alle Heilmethoden hat auch die klassische Homöopathie ihre Grenzen. Sie kann chirugische Maßnahmen wie beispielsweise das Richten von gebrochenen Knochen nicht ersetzen. Auch Flüssigkeitsverluste (z.B. durch starke Blutungen) müssen durch Infusionen wieder kompensiert werden. Homöopathisch kann jedoch zeitgleich versucht werden die Heilung zu beschleunigen und möglichen Spätfolgen entgegenzuwirken.

 

Abgestorbene Organe oder Organteile kann man leider auch homöopathisch nicht wieder lebendig machen. In diesem Fall kann man jedoch versuchen das Tier palliativ zu behandeln (die Symptome zu lindern) um seine Lebensqualität für einen bestimmten Zeitraum nochmal zu verbessern.

 

Sonnige Herbst-Allee. Neben einem grünen Feld führt ein laubbedeckter von Bäumen eingesäumter Weg am Wald entlang. Das Herbstlaub leuchtet bunt in der Sonne.

Wenn die Erkrankung eines Tieres durch ungünstige Lebensumstände (wie z.B. minderwertiges Futter, ungeeignete Unterbringung, ...) entstanden sind (z.B. Husten eines Pferdes durch minderwertiges Heu und staubige Umgebungsluft), müssen diese zunächst verbessert werden, damit eine homöopathische Behandlung überhaupt die Möglichkeit hat ihre Wirkung zu entfalten. Daher erstreckt sich mein Tätigkeitsfeld nicht nur auf die Behandlung sondern auch auf die Beratung von Tierbesitzern. Manchmal braucht es nach der Beseitigung der Ursache gar keine homöopathische Behandlung mehr. 

Letztendlich kann natürlich auch der Tod durch die Homöopathie nicht aufgehalten werden. Wenn die Zeit gekommen ist, kann man den Sterbeprozess jedoch homöopathisch begleiten, mit dem Ziel, dem Tier auch diesen Weg zu erleichtern.

 

Kann gleichzeitig homöopathisch und schulmedizinisch behandelt werden?